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Wege von der Schule in die Ausbildung


Für Jugendliche ist das Ende der Schulzeit ein biographisch zentraler Abschnitt. Hier können und müssen sie ihren weiteren Weg erstmals selbständig „in die Hand nehmen“. Es gibt über 350 Ausbildungsmöglichkei-ten. Schon allein diese Wahl ist eine sehr komplexe Entscheidung. Dabei kann dieser Übergang für Jugendliche, die in Bildungs-fragen alleine dastehen oder aufgrund des Schulabschlusses Barrieren beim Zugang zu einer Ausbildung haben, mit besonderen Risiken verbunden sein. Bei der Gestaltung des weiteren Werdegangs nach Ende der Schule besteht insgesamt also ein besonderer Orientierungs- und Beratungsbedarf. Für Unternehmen und Ausbilder sind die Qualifikationen und Kompetenzen der MitarbeiterInnen ein Schlüssel für den Erfolg von Unternehmen. Aber die Auswahl des Nachwuchses ist für Unternehmen kein leichtes Unterfangen. Sind die Noten aussagekräftig?

Wie kann ich seine/ihre informellen Kompetenzen und Fähigkeiten erkennen? Wird er oder sie angesichts der steigenden Anforderungen in der Ausbildung die Prüfung schaffen? Diese und andere Fragen stellen sich aus Perspektive der Betriebe. Dabei sind gerade die kleinen Unternehmen stark mit dem Tagesgeschäft beansprucht und  finden nur schwer freie Kapazitäten, um sich intensiv mit der Nachwuchsausbildung auseinandersetzen zu können.

Im Landkreis Uecker-Randow gehen, wie in anderen Regionen auch, die Schülerzahlen zurück. Das kann eine Chance sein, jedem Jugendlichen eine Ausbildungsperspektive zu eröffnen. Vermieden werden muss dabei, dass einerseits Betriebe keine passenden Azubis  finden und andererseits Jugendliche – aufgrund tatsächlicher oder zugeschriebener mangelnder Berufsreife – ohne Ausbildungsplatz bleiben. Dafür ist eine Annäherung der Perspektiven von Schulen und ihren SchülerInnen, der Wirtschaft sowie weiterer an dem Übergangssystem beteiligter PartnerInnen wichtig. „Wege von der Schule in den Beruf“ versteht sich als eine moderierende und Unterstützung gebende Instanz bei der Zusammenführung der verschiedenen Interessen in der Berufsorientierung. Es wendet sich an:

Schulen, SchulsozialarbeiterInnen, Eltern, Betriebe, IHK/HWK, Arbeitsagenturen und -gemeinschaften, Bildungsträger und alle in diesem Bereich aktiven Akteure.
In Zusammenarbeit mit den PartnerInnen der Region und dem Vorhaben „Regionales Hochschulzentrum Stettiner Haff“ soll die Berufsorientierung weiterentwickelt werden. Themen sind zum Beispiel:

  • Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft/Hochschulen
  • Jugendgerechte Gestaltung und Transparenz der vorhandenen Angebote
  • Wie können Jugendliche selber in die Gestaltung von Berufsorientierungsangeboten eingebunden werden?
  • Wie können die Mobilitätsanforderungen (Praktikum/Ausbildung) besser bewältigt
    werden?
  • Wie systematisch sind die verschiedenen Berufsorientierungsangebote aufeinander  bezogen?

Aus den durchgeführten Workshops der Auftaktkonferenz, vom 17.03.2010, bildete sich ein Arbeitskreis zum Thema "Berufs- und Studienorientierung". Nähere Informationen hierzu finden Sie unter folgendem Link: Arbeitskreis.

Kontakt

Marina Haase
Projektmitarbeiterin
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Aktualisiert (Mittwoch, den 23. Juni 2010 um 07:22 Uhr)

 
Zitat der Woche

Das Verhängnis unserer Kultur ist, dass sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig.
(Albert Schweitzer)

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