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Bildungsmonitoring


Bildungsmonitoring
Erst gucken, dann handeln!
 
Vom Bauchgefühl zur datenbasierten Entscheidungsgrundlage - das ist das Leitmotiv unserer Bildungsberichterstattung. An Stelle eines „wilden Datensammelns“ haben wir zunächst einige der BildungsProfis in Expertengesprächen interviewt und nach Stärken & Schwächen sowie Chancen & Risiken unserer BildungsLandschaft befragt. Auf Grundlage dieser Einschätzungen konnten wir die wesentlichen Themen für unseren Bericht herausfiltern und am 12. April 2011 in Ducherow die Grundsteinlegung für das Monitoring legen. Dort haben wir mit über 40 Bildungs-experten die ersten Ergebnisse sowie bildungspolitischen Leitlinien diskutiert und erarbeitet. Das Monitoring sollte schließlich problem- und nicht datenorientiert aufgezogen werden. Auf der interaktiven Internetseite www.unser-bildungsbericht.de stellen wir in einer monatlichen Werkschau die wesentlichen Ergebnisse und spannende Daten bereits während der Berichterstellung vor. Wer ahnte zum Beisiel vorab, dass im Gegensatz zum Mainstream bundesdeutscher Großstädte Schüler mit Migrationshintergrund in Vorpommern-Greifswald prozentual doppelt so häufig auf Gymnasien vertreten sind wie deutsche Schüler? Oder dass im beruflichen Übergangssystem nur 30 Prozent einen Abschluss schaffen beziehungsweise dass die durch-schnittliche Wartezeit für die Heimfahrt nach der Schule mit dem Bus pro Woche insgesamt zwei Stunden und zwölf Minuten beträgt? Was folgt nun daraus? Zahlen sind erst dann so richtig spannend und verwertbar, wenn sie auch als Entscheidungsgrundlage für BildungsPlanung eingesetzt werden.
Im Verbund mit der Präambel des Kommunalen Bildungsmanagements haben wir den Spruch „Erst gucken, dann handeln“ mit „weiter beobachten und gegebenenfalls nachsteuern“ ergänzt. So wird die Sache rund und entwickelt sich zu einer datengestützen Entscheidungsgrundlage.
In den nächsten zwei Jahren haben wir Großes vor: Neben der inhaltlichen Ausdehnung unseres ersten Bildungsberichtes vom März 2012 werden wir konsequent die „Kundenperspektive“ ergänzen und einen Kinder- und Jugendbildungsbericht (2013) erstellen. Dazu entwickeln wir ein Befragungstool, das fortlaufend regelmäßig eingesetzt wird, um so hautnah Entwicklungen im Bildungswesen aus Sicht der Nut-zer beobachten zu können. Im Zusammenspiel mit dem Kommunalen Bildungsmanagement wird der BildungsEntwicklungsPlan im Sommer 2014 für den Landkreis eine Handlungsgrundlage sein können.

Ansprechpartner
Enrico Niemczewsky
Enrico Stahlkopf

 
Zitat der Woche

Das Verhängnis unserer Kultur ist, dass sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig.
(Albert Schweitzer)

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Don Mai 31 @19:00 - 20:30
Geschichten zur Geschichte der Kindheit


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