Ein Haus des Lernens wird gebaut
Zunächst nur in den Köpfen, dann auf dem Papier, plötzlich als großes Lernfest (23. bis 25. Juni 2011 in Pasewalk) und demnächst Zimmer für Zimmer bauen wir an einem Haus des Lernens.
Konzipiert ist das Haus des Lernens als Lern- und Erfahrungsort sowie als Labor für ein ganzheitliches, entdeckendes, disziplinen- und themenübergreifendes Lernen. Gleichzeitig auch als Kristallisationspunkt für die lebensweltlichen, gemeinschaftlichen Lernprozesse und damit für die Bildungslandschaft Vorpommern-Greifswald.
Im Wirrwar der Informationsflut, in der Oberflächlichkeit internetgerechter Darstellungen, manchmal auch im Durcheinander des eigenen Büros gehen oft genug die wirklich wichtigen, guten Ideen in der Masse der Dinge unter. Das Haus des Lernens steht als sortierter und weiter wachsender Gegenpol zur Beliebigkeit medialer Eintagsfliegen. Es manifestiert ein gemeinsames Lernverständnis, das in Projekten, Lernsituationen, Aktionen, Hochschulveranstaltungen etc. in der gesamten Region in den jeweiligen Lebenssituationen als Prozess umgesetzt wird. Wichtig ist: Das Haus des Lernens steht auch für einen physischen Ort, wo dieses Lernverständnis ausprobiert und organisiert wird, die Produkte gezeigt und kommuniziert werden.
Es kann und soll sich als Klammer für die ver-schiedenen guten Ergebnisse innovativer Bildungsarbeit im Landkreis Vorpommern-Greifswald entwickeln, als wachsende, selbstlernende Ausstellung sowie Dokumentations- und Transferstelle für Bildungsakteure in der Region.
In einem ersten Schritt – Zimmer für Zimmer – werden im Landkreisgebäude der ehemaligen Kürassierkaserne in Pasewalk Räume für die Sichtbarmachung und Dokumentation der zweiten Phase von Lernen vor Ort aufgebaut. Insbesondere die Lernprozesse der BildungsWerkstätten auf sozialräumlicher Ebene sollen dem Fachpublikum dort transparent dargestellt werden.
Ansprechpartner
Prof. Dr. Hans-Werner Klusemann









