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Auftaktkonferenz in Torgelow, 17.03.2010

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Rund 250 Mitarbeiter von Schulen, pädagogischen Einrichtungen und Bildungsträgern haben heute in Torgelow gemeinsam die Auftaktveranstaltung des Projekts „Lernen vor Ort – BildungsLandschaft Uecker-Randow“ gestaltet. Nach einführenden Worten von Landrat Dr. Volker Böhning, Dr. Michael Heinz von der Universität Greifswald, Fachbereichsleiter Gerd Hamm und Professor Hans-Werner Klusemann von der Hochschule Neubrandenburg, die als Partner der Vorhabens fungiert, kamen die Teilnehmer in ersten Arbeitsgruppen zusammen. Im September 2009 hatte der Landkreis Uecker-Randow als eine von 40 Kommunen im Bundesgebiet den Zuschlag zum Projekt erhalten für das heute der offizielle Startschuss fiel. Zunächst wollen die Mitarbeiter des Projektes sämtliche Bildungsträger im Landkreis erfassen und deren Angebote auflisten. Das Ziel dieser Maßnahme besteht darin, einen Überblick zu gewinnen, wer auf vergleichbaren Gebieten arbeitet, wo eine Zusammenarbeit angeregt werden kann und welche Angebote eventuell fehlen oder ausgebaut werden sollten. Zudem wollen die Mitarbeiter beratend tätig sein und insbesondere die Übergänge vom Kindergarten in die Schule und von der Schule in den Beruf unterstützen. Die Eltern sollen bei dieser Schul-, Berufs- und Studienorientierung aktiv einbezogen werden. Folglich gilt es, auch für Mütter und Väter Angebote zu schaffen, um ihnen Handlungsfelder bei der Unterstützung ihrer Kinder aufzeigen zu können.

„Wenn ich mir vergegenwärtige, was sich die Mitarbeiter an Zielen auf ihre Fahnen geschrieben haben und gleichzeitig an die deutlich dreistellige Zahl an Bildungsangeboten im Kreis denke, fällt mir spontan der Titel eines Romans von Günther Grass ein, nämlich - „Ein weites Feld“, sagte Landrat Dr. Volker Böhning. Er betonte den hohen Stellenwert eines flächendeckenden und guten Bildungsangebotes für die Zukunft der Region. Dr. Michael Heinz betonte, dass die Einwohner der Landkreise Uecker-Randow und Ostvorpommern mittlerweile sehr selbstbewusst und kreativ aufträten. Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen, so Heinz, hätten den Anspruch zu lernen und durch Bildung konkrete Dinge in ihrer Heimat zum Positiven zu verändern. Er zeigte anhand von aktuellen Statistiken auf, dass die Region im Nordosten Deutschlands zwar nach wie vor einen Wegzug junger Menschen verzeichnet, gleichzeitig aber nahezu genauso viele – nicht nur ältere – Neubürger zuziehen.

Professor Klusemann hielt ein leidenschaftliches Plädoyer für ein umfassendes Bildungsangebot, das Menschen aller Fähigkeiten und Altersgruppen zugute kommen müsse. Unter dem Motto des finnischen Bildungsmodells „Wir lassen niemanden zurück!“, so der Professor, gelte es, über das Lernen die Gesellschaft zusammenzuführen und auf die Zukunft vorzubereiten.

Unter der Überschrift „Lebenslanges Lernen“ will das beauftragte Team im Landkreis Uecker-Randow vom Kindergarten bis zur Erwachsenenbildung im Seniorenalter tätig werden. Nicht zuletzt nehmen Fortbildungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger, die im Ehrenamt tätig sind, einen wichtigen Platz auf der Agenda des Projektes ein.

„Das Projekt „BildungsLandschaft Uecker-Randow“ stellt keine wie auch immer geartete Konkurrenz für bestehende Angebote dar“, stellte Landrat Dr. Volker Böhning klar. Die Mitarbeiterinnen wollten und sollten beratend sowie vernetzend tätig sein. Ohne die Hilfe derjenigen, so Böhning, die seit Jahren in Schulen, Vereinen und sonstigen Bildungsträgern in Beruf und Ehrenamt aktiv sind, würden sich keinerlei positiven neuen Effekte in Bezug auf Lernangebote erzielen lassen.

Redebeiträge:

 

Presse: Nordkurier Pasewalk 18.03.2010

Poprawiony (wtorek, 08 czerwca 2010 10:21)

 
Tygodniowy citat

Das Verhängnis unserer Kultur ist, dass sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig.
(Albert Schweitzer)

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